01 Dezember, 2006

petite lecon de .....

Luc Dardenne
aus
"Au dos de nos images"
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Die Kunst rettet weder die Welt noch die Menschen. Sie kommt danach. Zu spät. Sie kommt nachdem der Mord begangen wurde. Sie erlaubt sich daran zu erinnern, aber nicht ihn zu verhindern, noch zu verhindern, dass er erneut begangen wird. Warum also weitermachen? Warum filmen? Warum? Warum, wenn wir uns sicher sind, das niemals ein Kunstwerk die Hand eines Attentäters aufhalten wird? Vielleicht weil wir uns nicht sicher sind.
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Die größte Gefahr für den Künstler: die Komplimente derer, die ihn umgeben und die oft – ohne es zu wissen, mit guten Absichten – an seinem Untergang mitarbeiten. Verweigere jede wohlwollende Entourage, jede Form eines „Hofes“. Einsam bleiben. Zweisame Einsamkeit in unserem Fall, die nur existieren kann, wenn der jeder für sich bleibt, sich nicht in den „Hof“ des anderen verwandelt. Keinerlei Zugeständnis an sich selbst. Keinerlei Zugeständnis für den anderen.
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Verweigern aller Vorschläge was die Finanzierung, das Casting angeht, alle Angebote des „technischen Komforts“ der uns erlauben würde einen „ großen Film“ zu machen. Zu jung um zu sterben.
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Angeblich hat Mozart über einige seiner Konzerte gesagt: „ Das ist brilliant, aber es fehlt an Armut.“

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hallo.
Ich mochte mit Ihrer Website lamusesamuse.blogspot.com Links tauschen