31 Dezember, 2009

Zum Vergleich





"Le nozze di Figaro" 2.Akt - Listen in HQ
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20 Dezember, 2009

let me, let me ...

Klaus Nomi - The Cold Song
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05 Dezember, 2009

oh.my.god.

Philippe Garrel - La Cicatrice Intérieure (1972)

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04 Dezember, 2009

spalt

"Ich lag aufgedeckt und sah die weißen Leintücher auf den Betten. Wie müsste man leben, dachte ich mir, um zu dem was man gerade denkt, zu passen. Wie machen es die Gegenstände die auf der Straße liegen und nicht auffallen, wenn man vorbeigeht, obwohl jemand sie verloren hat."

(Herta Müller "Herztier")
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17 November, 2009

independencia

Écoutez-moi : le temps est proche où les films, loin de nous distraire d’une vie que nous jugeons étriquée, quotidienne, trop petite, nous diront au contraire qu’elle est encore trop grande pour nous ! Et vous savez quoi ? Nous ne leur donnerons pas entièrement tort.

(Frédéric Moreau)

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15 November, 2009

novembre

"man wird mühelos begreifen, dass er kein ziel hatte, und hier liegt das unglück. wer hätte ihn beleben, erregen können? die liebe? er ging ihr aus dem weg; der ehrgeiz ließ ihn lachen; nach geld war seine habsucht recht groß, aber seine faulheit siegte, und außerdem wer ihm auch eine million es nicht wert, sie zu erringen; der luxus paßt gut zu dem im überfluss geborenen menschen; wer aber seinen reichtum verdient hat, weiß ihn fast nie zu verwenden; sein hochmut war so beschaffen, dass er auch keinen thron gewollt hätte. ihr werdet mich fragen: was wollte er denn? ich habe keine ahnung, aber mit gewißheit dachte er keineswegs daran, sich später zum abgeordneten wählen zu lassen; er hätte sogar den posten eines regierungspräfekten ausgeschlagen, mitsamt dem gestickten frack, dem um den hals gelegten ehrenkreuz, der ledernen hose und den reitstiefeln an den festtagen. er las lieber andre chenier als minister zu sein, er wäre lieber talma als napoleon gewesen. er war ein mensch, der ins falsche, verworrene verfiel und großen mißbrauch mit beiwörtern trieb."

"On concevra sans peine qu'il n'avait pas de but, et c'est là le malheur. Qui eût pu l'animer, l'émouvoir ? l'amour ? il s'en écartait ; l'ambition le faisait rire ; pour l'argent, sa cupidité était fort grande, mais sa paresse avait le dessus, et puis un million ne valait pas pour lui la peine de le conquérir ; c'est à l'homme né dans l'opulence que le luxe va bien ; celui qui a gagné sa fortune, presque jamais ne la sait manger ; son orgueil était tel qu'il n'aurait pas voulu d'un trône. Vous me demanderez : Que voulait-il ? je n'en sais rien, mais à coup sûr, il ne songeait point à se faire plus tard élire député ; il eût même refusé une place de préfet, y compris l'habit brodé, la croix d'honneur passée autour du cou, la culotte de peau et les bottes écuyères les jours de cérémonie. Il aimait mieux lire André Chénier que d'être ministre, il aurait préféré être Talma que Napoléon. C'était un homme qui donnait dans le faux, dans l'amphigourique et faisait grand abus d'épithètes."


Gustave Flaubert "Novembre"
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31 Oktober, 2009

working on it, working on it.

ZEIT: Jetzt sind Sie selbst Gegenstand eines Festivals, der Viennale. Ein Dutzend Ihrer Filme wird gezeigt. Fühlen Sie sich als Schauspielerin gespiegelt?

Swinton: Es ist so, als ob irgendwo am Montmartre ein Straßenmaler eine Karikatur von dir anfertigt. Und du fragst dich: "Sieht mir das irgendwie ähnlich?" Ja, diese Liste sieht mir ähnlich. Aber wenn man sie aus zu großer Nähe anschaut, fühlt sich das seltsam an. Neulich dachte ich, dass man bei so einem tribute nur die Fantasiefilme zeigen sollte, die man nie gemacht hat.


suite ....

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09 Oktober, 2009

von da draussen

"von der Straße aus das spontane Handy-Telefonat, in dem Du mich erkennst, wie ich oft bin, unfertig, ungerecht, unfair und ungläubig, und wie ich alles zugestehe und behaupte, dass Liebe auch so ist, ganz anders, als es auf den Postkarten und Handtüchern steht, ganz anders: unfair und unvollkommen und ohne Gerechtigkeit, dass sie ein Zittern ist und ein Aufbäumen und Menschen von ihrem Weg abbringt und hungern lässt und idiotisch klein macht, dass sie jedes Wort heiligt und jedes Wort entweiht, Lust und Peinlichkeit und Stolz und Reue und Nicht-Anders-Gekonnt-Haben, ein Schrei in Deinem Schoß und ein Schrei in der Nacht, eine Sache auf Leben und Tod, die Geschichte, die wir erledigen müssen.
Dass es das halbe Herz herausreißt, wenn man sich verabschiedet, und man die andere pochende Hälfte hinterherwirft und sich kalt macht, sich abtötet, um nicht zu leiden, dass man den Zusammenbruch sieht ohne Verständnis, für nichts und niemand, nicht mal für sich selbst; kein Gott, der den Mund verschließt, kein Gott, der seine Hand hinhält und den Biss abfängt, das Gift unschädlich macht, ach, hätte ich doch sagen können, ach, hätte ich doch sprechen können, als ich mit Dir geredet habe, ach, hätte ich doch schweigen können.
Es ist ein viel zu rascher Wechsel zwischen jauchzendem Berg und himmeltiefem Tal, und da brennt es und die Versprechen waren so anders, ich weiß es, und es ist manchmal so schwer, die Wunden zu lecken, die man dem Geliebten geschlagen hat, es gibt keine satte Stille und trotzdem ist alles bunt, es ist alles eben so, alles ist es, nur nicht flach und lieblich.
in fetters and chains"

via passe.par.tout


05 Oktober, 2009

02 Oktober, 2009

hazard

"Vous pensez que c’est vous qui faites advenir les choses, comme le fait croire la psychanalyse, mais c’est faux. Dans la vie, tout n’est qu’une question de chance : un matin vous tournez au coin de la rue et vous rencontrez la personne qui va gâcher les six prochaines années de votre vie. Si vous aviez été dans l’autre sens, vous auriez rencontré celle qui vous aurait rendu heureux. La seule chose que vous puissiez contrôler, c’est votre travail. Je n’ai pu contrôler que l’écriture."  (Philip Roth)
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25 September, 2009

14 September, 2009

une autre respiration

"L'expérience de mes deux premiers films m'a fait prendre conscience qu'il me fallait tout d'abord vivre afin de pouvoir écrire. Cela tient à la dimension semi-autobiographique de mes films qui trouvent leur inspiration dans l'observation directe du réel. Je cherche à recréer des petits moments de vie. Je porte toujours sur moi un carnet que je remplis d'une multitude de notes sur les choses simples de la vie quotidienne comme le souffle du vent sur un arbre. Cette accumulation de notes crée un terreau d'images et de sons où mon film pourra prendre racine.
Quand on est complètement sincère, si on se tient dans la justesse et la simplicité, la saveur des émotions se communique aux autres, ils retrouvent leur propre vérité intime. Chaque vie est un territoire poétique. Si vous incorporez votre sensibilité aux situations les plus ordinaires, si vous prenez seulement le temps de regarder, de savourer, vous rendez les choses meilleures. Jouir de la vie diminue la violence.
Et si je veux être sincère envers moi-même et les spectateurs, je ne peux pas réaliser plus de films que je ne le fais." (Elia Suleiman)
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12 September, 2009

01 September, 2009

... and as long as I'm dreaming I'd like a pony ...

"I want a relationship that isn’t about making the small things more tolerable, but about making the bigger things more achievable — I want someone who encourages me to be unconventional, to risk everything on one turn of pitch and toss, someone who makes me dare. I don’t need my hand held through the day-to-dayness of life, I need one offered to catch me as I leap over the chasms and pitfalls of chasing my dreams. Right now, the best I can muster is to make the leap blind, scrabble on the scree on the other side and brush off my grazed knees by myself —and that’s if I manage to build up enough courage to take the leap at all. It can be painful — and even lonely. If I yearn for anything, it’s having someone whose very presence reasons away my fears."

Edwina Ings-Chambers

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10 August, 2009

27 Juli, 2009

temps réel

For all we know, we may never meet again; before you go, make this moment sweet again; for all we know this may be only a dream, we come and go like the ripples on a stream; so love me tonight; tomorrow was made for some, but tomorrow may never come; for all we know, love me tonight; tomorrow may never come, for all we know.

("For all we know" Mary Mayo)
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28 Juni, 2009

22 Juni, 2009

23 Mai, 2009

15 Mai, 2009

moimoimoi

« Manchmal scheint auch mir, dass jedes Buch, so es sich nicht befasst mit der Verhinderung des Kriegs, mit der Schaffung einer besseren Gesellschaft und so weiter, sinnlos ist, müßig, untverantwortlich, langweilig, nicht wert, dass man es liest, unstatthaft. Es ist nicht die Zeit für Ich-Geschichten. Und doch vollzieht sich das menschliche Leben oder verfehlt sich am einzelnen Ich, nirgends sonst.» 

(Max Frisch "Mein Name sei Gantenbein" S.62)
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25 März, 2009

It won´t hurt, I promise

Lasst euch meine Liebe gefallen. Sie geht haarscharf an euch vorbei.

(Friederike Mayröcker)
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01 März, 2009

ceci n´est pas un mot

"They were disappointed and hurt after reading his notes as everything
that he wrote down on the piece of paper they found was about them in
a way. He did not mention names—but everyone saw the silhouettes of
their own actions or their relation to the words he used to describe
people. He certainly never meant to hurt or offend anyone but words
with subtle precision like these tend to hurt because of the lacking
knowledge of what was meant. Just one sentence could be seen by
different people as being said about them. Either way: writing or
reading, one of these actions calls for deciding on how they are
meant."
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08 Februar, 2009

manifesto

The best time to start is now (don’t wait)

Take responsibility for everything (it saves time)

Don’t blame anyone or anything (including yourself)

Give up being a moviemaker victim (of circumstance, weather, lack of money, mean financiers, vicious critics, greedy distributors, indifferent public, etc.)

You can’t always choose what happens while you are making a film, but you can choose your point of view about what happens
(creative perspective)

Mistakes are your best teacher (so welcome them)

Turn disaster to advantage (there will be many)

Only work on something you believe in (life is too short to practice insincerity)

Choose your team carefully and honour them (never speak negatively about your colleagues)

Ban the word “compromise” (or the phrase “it will do”)
(the disappointment in yourself will haunt you later)

Be prepared to work harder than anyone you are employing

Be ruthless – be ready to throw away your favourite bits (you may well be attached to what is familiar rather than what is good).

Aim beyond your limits (and help others to go beyond theirs)
(the thrill of the learning curve)

When in doubt, project yourself ten years into the future and look back – what will you be proud of having done?
(indecision is a lack of the longer view or wider perspective)

Practice no waste – psychic ecology – prevent brain pollution
(don’t add to the proliferation of junk)

Be an anorak – keep your sense of wonder and enthusiasm
(cynicism will kill your joy and motivation)

Get some sleep when you can (you wont get much later)

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(Sally Potter "Barefoot Filmmaking")

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18 Jänner, 2009

03 Jänner, 2009